Gesund.Leben.Bayern.
Für ein gesünderes Leben im Freistaat: Mit der Initiative „Gesund.Leben.Bayern.“ bringt das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit, Pflege und Prävention wegweisende Projekte für Gesundheitsförderung und Prävention auf den Weg und will zu einem gesundheitsbewussten Lebensstil motivieren.
Gesundheitliche Vorbeugung und Gesundheitsförderung weiter zu stärken, ist ein zentrales Ziel unserer Politik. Im Bayerischen Präventionsplan nimmt die Initiative Gesund.Leben.Bayern. eine wichtige Stellung ein. Sie begleitet Projekte und Maßnahmen für unterschiedliche Zielgruppen und unterschiedliche Gesundheitsrisiken. Mit Jahresschwerpunkten wird zudem ein Thema besonders hervorgehoben.
Themen mit großer Bedeutung für unsere Gesundheit
Die Schwerpunkte der Initiative liegen in den Handlungsfeldern des Bayerischen Präventionsplans und auf Beiträgen zu unseren Jahresschwerpunkten. Im Mittelpunkt stehen dabei gesunde Ernährung und Bewegung, das Nichtrauchen, der verantwortungsvolle Umgang mit Alkohol, die Vorbeugung psychischer Erkrankungen, eine gesundheitsförderliche Gestaltung der Arbeitswelt und das gesunde Älterwerden.
Gesund.Leben.Bayern. fördert Modellprojekte, die wissensbasiert und qualitätsgesichert sind, die das individuelle Verhalten ebenso berücksichtigen wie Bedingungen in der Lebensumwelt und die das Potenzial haben, bayernweit Anwendung zu finden.
Geplant und durchgeführt werden die Projekte von einer Vielzahl von Partnern: von Vereinen und Wohlfahrtsorganisationen, von Universitäten, Einrichtungen des öffentlichen Gesundheitsdienstes und anderen. Das Bayerische Zentrum für Prävention und Gesundheitsförderung (ZPG) im Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) berät Sie fachlich und das Fördersachgebiet des LGL übernimmt die organisatorische Abwicklung der Förderung.
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Die aktuellen Gesund.Leben.Bayern.-Projekte
Gesund aufwachsen
In der Familie, in Kindertageseinrichtungen und anderen Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe, in der Schule: Gesundheit kann überall gefördert werden!
Arbeitswelt und betriebliche Präventionskultur
Initiativen und Aktivitäten für mehr Gesundheit am Arbeitsplatz sind ein Gewinn – für jeden Beschäftigten und auch für den Arbeitgeber.
Gesundes Altern im selbstbestimmten Lebensumfeld
So gesund und selbstbestimmt wie möglich, eingebunden in soziale Netze mit Teilhabe am Leben der Gesellschaft: Gesundheitsförderung und Prävention eröffnen Chancen auch im hohen Alter.
Gesundheitliche Chancengleichheit
Unabhängig von Herkunft und Lebenssituation: Jeder soll die Chancen auf eine bestmögliche Gesundheit haben.
MiMi – Migranten für Migranten
Wissen über das deutsche Gesundheitssystem und wichtige gesundheitsbezogene Themen für Menschen, die in der deutschen Sprache nicht oder nicht sicher zu Hause sind, vermittelt das Projekt „MiMi“ mit besonderem Erfolg: An inzwischen zwölf Standorten in Bayern geben speziell ausgebildete „Gesundheitsmediatorinnen“ und „Gesundheitsmediatoren“ die Informationen muttersprachlich an Migrantinnen und Migranten weiter.
Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit (KGC) in Bayern
Belastende Lebenslagen belasten auch die Gesundheit. Gesundheitsförderliche Angebote für Menschen in schwierigen sozialen Situationen zu entwickeln und Netzwerke zu knüpfen, war Ziel der 2006 in Bayern als Förderprojekt eingerichteten Koordinierungsstelle. Die Arbeit wurde im Rahmen des Präventionsgesetzes ausgebaut und wird heute gemeinsam von der Landeszentrale für Gesundheit in Bayern e.V. und dem Zentrum für Prävention und Gesundheitsförderung am LGL übernommen.
Weitere Themen und Modellprojekte
SMART REGIO DERM
Verbesserung der dermatologischen Versorgung in ländlichen Regionen Bayerns durch den Einsatz von Ganzkörperhautscannern und Telemedizin
Rund 30 Prozent der Menschen in Deutschland leiden an Hauterkrankungen. Das Projekt SMART REGIO DERM der Technischen Universität München will Zugang und Effizienz der dermatologischen Versorgung verbessern sowie eine frühzeitige Diagnosestellung und verbesserte Behandlung von Hauterkrankungen ermöglichen.
In der Gemeinde Ried im Landkreis Aichach-Friedberg werden hierzu mithilfe eines Ganzkörper-Hautscanners Bildaufnahmen von Patientinnen und Patientinnen angefertigt. Anschließend werden diese Aufnahmen telemedizinisch an der Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie am Biederstein, Klinikum Rechts der Isar in München, analysiert und Empfehlungen zum weiteren Vorgehen gegeben. Dies wird wissenschaftlich begleitet; die Teilnehmerinnen und Teilnehmer berichten mittels Fragebögen über ihre Erfahrungen und den Behandlungsverlauf. Erweist sich das Vorgehen als erfolgreich, soll das Modellprojekt als Grundlage für weitere Standorte dieser Untersuchungsmethode in Bayern dienen.
Sonne(n) mit Verstand – statt Sonnenbrand
Bösartige Neubildungen der Haut zählen zu den weltweit am häufigsten auftretenden Krebsarten. Einer gesundheitlichen Gefährdung durch UV-Strahlung kann jedoch vorgebeugt werden. Was die verschiedenen Altersgruppen und Hauttypen beim Umgang mit der Sonne beachten sollten, darüber informiert die Kampagne „Sonne(n) mit Verstand – statt Sonnenbrand“.
Das B-Vitamin Folat (Folsäure)
Obwohl ein lebensnotwendiges Vitamin, ist Folat in der Bevölkerung noch immer zu wenig bekannt. Seine vorbeugenden Eigenschaften vor und während der Schwangerschaft zur Verhinderung von Fehlbildungen des Säuglings sind in zahlreichen Studien bewiesen, aber auch ältere Kinder, Jugendliche und Erwachsene benötigen das Vitamin täglich. Wissenswertes dazu haben die Bayerische Folatinitiative und Health Care Bayern e.V. in einer Broschüre zusammengestellt.
Jahresschwerpunkte

Wechseljahre: Voll • chaos • total • klarheit
Schluss mit Tabus und Vorbehalten – es ist Zeit für eine neue Offenheit beim Thema Wechseljahre! Wir wollen aufklären und sensibilisieren.

Gemeinsam gegen Einsamkeit
Chronische Einsamkeit kann zu körperlichen sowie psychischen Erkrankungen führen. Der Jahresschwerpunkt 2023 „Licht an. Damit Einsamkeit nicht krank macht.“ richtet den Fokus daher auf die gesundheitlichen Folgen von Einsamkeit.

Hand aufs Herz – Aktiv gegen Herzinfarkt
Die Kampagne „Hand aufs Herz“ hat zum Ziel, die bayerischen Bürgerinnen und Bürger über die wichtigsten Risikofaktoren für einen Herzinfarkt aufzuklären und zu einem herzgesunden Lebensstil zu motivieren. Teil der Kampagne war es auch, darüber zu informieren, an welchen Anzeichen ein Herzinfarkt zu erkennen ist – um im Ernstfall schnell und richtig reagieren zu können.

STI auf Tour
Die Kampagne „STI auf Tour“ zu sexuell übertragbaren Krankheiten richtet sich gezielt an junge Leute im Alter zwischen 17 und 25 Jahren.

Mein Freiraum. Meine Gesundheit.
Seniorinnen und Senioren stehen im Fokus unserer 2017er Kampagne „Mein Freiraum. Meine Gesundheit. In jedem Alter.“

Bitte stör mich!
Auf der Kampagnenseite unseres Jahresschwerpunkts 2016 zu psychischer Gesundheit bei Erwachsenen mit dem Titel „Bitte stör mich! – Aktiv gegen Depression“ erfahren Sie mehr zum Thema.

Ich.Mach.Mit. Alles, was gesund ist.
Gemeinsam mit zahlreichen Partnern informierten wir beim Jahresschwerpunkt 2015 über Faktoren, die für ein gesundes Aufwachsen wichtig sind.

Diabetes bewegt uns!
Unser Jahresschwerpunkt 2014 hat sich ganz dem Diabetes mellitus gewidmet.
Präventionsmanager
Vor Ort unterstützt Gesund.Leben.Bayern. die regionalen Präventionsmanager der Regierungen und die Durchführung allgemeiner Gesundheitstage mit Informationen zu einer Vielzahl von Themen. Die Initiative ist auch vertreten im bundesweiten Kooperationsverbund „gesundheitsziele.de“, der gemeinsam von den Ländern finanziert wird.
Bayerischer Präventionsplan

Bayerischer Präventionsbericht
Im Bayerischen Präventionsbericht sind Meilensteine von Gesundheitsförderung und Prävention im Freistaat dargestellt. Neben den Strukturen und Förderinstrumenten beschreibt er ausgewählte Aspekte von Gesundheitsförderung und Prävention entlang der großen Lebensphasen.
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