Melanie Huml zum Thema Coronavirus in Bayern
Bayerns Gesundheitsministerin führt „Ärztliche Leiter Krankenhauskoordinierung“ wieder ein
04.11.2020

Bayerns Gesundheitsministerin führt „Ärztliche Leiter Krankenhauskoordinierung“ wieder ein

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml hat wegen der steigenden Corona-Zahlen und stärkeren Auslastung der Krankenhäuser entschieden, erneut die bewährten Strukturen zur Steuerung der Patientenströme einzusetzen. Gesundheits-Staatssekretär Klaus Holetschek erklärte: „Die Ärztlichen Leiter sind ein Bindeglied zwischen den Krankenhäusern und bekommen weitreichende Entscheidungsbefugnisse: Ihre Aufgabe ist es, die Verteilung der Patienten auf die Klinken und Reha-Einrichtungen zu koordinieren. Dafür können sie unter anderem die Verlegung von Patienten veranlassen und COVID-19-Schwerpunktkrankenhäuser bestimmen.“  Die Aufzeichnung der Pressekonferenz finden Sie hier. 

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Video zur Pressekonferenz am 4. November 2020

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Video zur Pressekonferenz am 4. November 2020

Am 4. November 2020 informierten Staatsministerin Melanie Huml, Staatssekretär Klaus Holetschek und Experten in einer Pressekonferenz zum Thema „Steuerung der Patientenströme im Kampf gegen die Corona-Pandemie“. Die Aufzeichnung der Pressekonferenz finden Sie hier.

Aktuelle Informationen

Bayern setzt auf die Ziele Verlängern, Vertiefen, Hotspot-Strategie und Helfen
26.11.2020

Bayern setzt auf die Ziele Verlängern, Vertiefen, Hotspot-Strategie und Helfen

Bayern verfolgt die Ziele Verlängern – Vertiefen – Hotspot-Strategie – Helfen. Der Ministerrat hat am 26. November 2020 beschlossen, die aktuell geltenden Maßnahmen zunächst bis zum 20. Dezember 2020 zu verlängern, zu vertiefen und in Hotspots mit einer 7-Tage-Inzidenz größer 200 Maßnahmen zu erweitern. Darüber hinaus soll die Novemberhilfe in den Dezember verlängert werden.

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Informationen des Bayerischen Gesundheitsministeriums

Rechtsgrundlagen

Das Bayerische Gesundheitsministerium informiert Sie über alle gültigen Rechtsgrundlagen zum neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2. Alle Veröffentlichungen finden Sie auch im Bayerischen Ministerialblatt.

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Maßnahmen

Erfahren Sie mehr über die Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus.

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Darum brauchen wir Maßnahmen!

Hier erfahren Sie, warum wir die ergriffenen Maßnahmen brauchen.

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Häufig gestellte Fragen

Ob Fragen zur Erkrankung, Einreise-Quarantäneverordung oder zu Testungen – Hier finden Sie häufig gestellte Fragen zum Thema neuartiges Coronavirus SARS-CoV-2.

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Bayerische Teststrategie

Testungen auf Covid-19 spielen eine zentrale Rolle in der Containment-Strategie. Erfahren Sie mehr über die Bayerische Teststrategie.

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Psychische Gesundheit in Zeiten der Corona-Krise

Hier finden Sie Tipps, wie Sie mit der neuen Situation umgehen und psychisch gesund bleiben können.

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Das haben wir erreicht!

Hier erfahren Sie, was wir bisher geschafft haben!

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Publikationen zu Corona-Schutzmaßnahmen

  • Schnell erfassfassbare Übersicht über die aktuell geltenden Regeln der Achten Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (8. BaylfSMV). Plakat A4 und A3 zum Ausdrucken.

  • Plakat mit Hinweisen, aktuellen Regelungen und Vorschriften für Reisende und Reiserückkehrer. Bestellbar in A2 oder als PDF zum Herunterladen.

  • Merkblatt zum Umgang mit dem Coronavirus. PDF verfügbar in neun Fremdsprachen zum Herunterladen.

  • Merkblatt zum Umgang mit dem Coronavirus für Grundschulkinder. PDF verfügbar in neun Fremdsprachen zum Herunterladen.

  • Plakat in A1 weist auf die geltenden und einzuhaltenden Hygieneregeln und Teilnahmebedingungen bei Veranstaltungen hin. Als PDF zum Herunterladen und in Kürze auch zum Bestellen.

  • Plakat Corona-Schutzmaßnahme: Hust- & Niesetikette einhalten. Bestellbar in A1 oder als PDF zum Herunterladen.

  • Plakat Corona-Schutzmaßnahme: Regelmäßiges Händewaschen schützt. Bestellbar in A1 oder als PDF zum Herunterladen.

  • Plakat Corona-Schutzmaßnahme: Abstand halten rettet Leben. Bestellbar in A1 oder als PDF zum Herunterladen.

  • Plakat Corona-Schutzmaßnahme: Im ÖPNV Pflicht: Masken tragen. Bestellbar in A1 oder als PDF zum Herunterladen.

  • Merkzettel mit Hinweisen, aktuellen Regelungen und Vorschriften für Reisende und Reiserückkehrer. Bestellbar in A4 oder als PDF zum Herunterladen.

Für Bürgerinnen und Bürger gibt es eine Hotline

  • Bitte lesen Sie unsere Häufig gestellten Fragen, bevor Sie die Hotline kontaktieren, vielleicht wird hier Ihre Frage bereits beantwortet.
  • Rufen Sie für Ihre allgemeinen Fragen auf keinen Fall die Notrufnummern 110 und 112 an! Diese wichtigen Nummern sind sonst für Notrufe überlastet! Menschen, die Hilfe brauchen, sind auf diese Notrufnummern dringend angewiesen!
  • Sie erreichen die Coronavirus-Hotline täglich von 8:00 bis 18:00 Uhr unter den Telefonnummern:
    09131 6808-5101 oder 089 122220

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Was Bürgerinnen und Bürger jetzt wissen müssen

Befristete Sonderregelungen für ärztlich verordnete Leistungen

Seit 2. November gelten in Bayern neue Sonderregeln für ärztlich verordnete Leistungen.

Konkret können:

  • medizinische Behandlungen bei einer Vielzahl von Heilmitteln (wie Logopädie) auch als Videobehandlungen stattfinden, wenn dies aus therapeutischer Sicht möglich ist;
  • ärztliche Verordnungen etwa für häusliche Krankenpflege, Hilfs- und Heilmittel auch nach telefonischer Anamnese ausgestellt werden – Voraussetzung ist, dass es zuvor wegen derselben Erkrankung eine persönliche Untersuchung gab;
  • ärztliche Verordnungen mit einer verlängerten Frist von bis zu zehn Tagen bei den Krankenkassen eingereicht werden.

Zudem gelten verschiedene Erleichterungen bei ärztlichen Verordnungen. So bleiben Heilmittelverordnungen etwa auch bei einer Leistungsunterbrechung von mehr als 14 Tagen gültig; Folgeverordnungen können flexibler ausgestellt werden.

Die neuen Sonderregeln hat der Gemeinsame Bundesausschuss beschlossen. Sie gelten bundesweit zunächst bis 31. Januar 2021 und können bei Bedarf verlängert werden.

Weiterführende Informationen finden Sie hier:

Befristete Sonderregelungen im Zusammenhang mit der Coronavirus-Pandemie

Grippe-Impfung während der Pandemie – darauf sollten Sie jetzt achten!

Während der aktuellen SARS-CoV-2-Pandemie ist es wichtig, dass die Bevölkerung möglichst gesund bleibt – auch um das Gesundheitssystem zu entlasten. Durch Impfungen ist man vor Infektionen geschützt, die auch in der Pandemiezeit zusätzlich gefährden oder schädigen können.

Sowohl bei Influenza als auch bei Corona sind es ähnliche Personengruppen, die ein erhöhtes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf haben: Vor allem Senioren und Menschen mit Grunderkrankungen sollten sich frühzeitig gegen Grippe impfen lassen.

Die Impfung gegen Grippe sollte jedes Jahr, vorzugsweise im Oktober oder November, durchgeführt werden. Nach der Impfung dauert es etwa 10 bis 14 Tage, bis der Körper einen ausreichenden Schutz vor einer Ansteckung aufgebaut hat. Am besten ist es daher, sich möglichst vor Beginn der Grippewelle impfen zu lassen, die in den vergangenen Jahren meist nach der Jahreswende begonnen hat.

Um das Risiko einer Übertragung des Virus in der Arztpraxis zu reduzieren, sollten Impftermine von anderen Arztbesuchen zeitlich und räumlich getrennt werden. Zudem sollten Wartezeiten möglichst vermieden werden, um Kontakte in der Praxis zu minimieren. Grundsätzlich sollte der Impftermin vorab telefonisch abgesprochen werden und beim Aufenthalt in der Praxis allgemeine Hygienemaßnahmen beachten werden. Weitere Hinweise zur Frage, wie sich Impftermine während der Pandemie in Praxisabläufe integrieren lassen finden Sie beim Robert-Koch-Insitut. Mehr zur Grippe-Impfung erfahren Sie in unseren FAQs.

Einreise in den Freistaat Bayern – was ist zu beachten?

Insbesondere bei einem Urlaub in anderen Ländern ist es wichtig, sich genau über die Lage vor Ort zu informieren. Das gilt sowohl für die Corona-Fallzahlen als auch für die Schutzmaßnahmen der dortigen Behörden. Auch am Strand oder im Gebirge sollte ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu fremden Menschen eingehalten werden. Wenn dies nicht möglich ist, empfiehlt sich das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung.

Personen, die in den Freistaat Bayern einreisen und sich innerhalb von zehn Tagen vor der Einreise in einem Risikogebiet (gemäß Veröffentlichung des RKI) aufgehalten haben, sind grundsätzlich verpflichtet,

  • sich unverzüglich nach der Einreise auf direktem Weg in die eigene Wohnung oder eine andere geeignete Unterkunft für einen Zeitraum von zehn Tagen nach ihrer Einreise in Quarantäne zu begeben und
  • die jeweils zuständige Kreisverwaltungsbehörde zu kontaktieren und auf ihre Verpflichtung zur häuslichen Quarantäne hinzuweisen. Die Kontaktaufnahme soll dabei vorrangig durch die Digitale Einreiseanmeldung erfolgen.

Ausnahmen und weitere Details entnehmen Sie bitte der Verordnung über Quarantänemaßnahmen für Einreisende zur Bekämpfung des Coronavirus (Einreise-Quarantäneverordnung – EQV) und unseren FAQs.

Nach Reisen in ein Risikogebiet unter Inkaufnahme der Quarantäne bei Rückkehr kann kein gesetzlicher Verdienstausfall in Anspruch genommen werden.

Bitte beachten Sie hierzu:

Jeder sollte zudem überlegen, ob er sich den Ansteckungsrisiken in dicht besetzten Flugzeugen, Zügen oder Bussen aussetzen will.

Nach Reisen in ein Risikogebiet unter Inkaufnahme der Quarantäne bei Rückkehr kann kein gesetzlicher Verdienstausfall in Anspruch genommen werden.

Das Coronavirus kennt keinen Urlaub

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Das Coronavirus kennt keinen Urlaub

Bitte denken Sie auch im Urlaub an die geltenden Hygieneregeln. Alles zu aktuellen Reisebestimmungen und Reisewarnungen finden Sie unter:

Testungen ohne Symptome?

Allen Bürgerinnen und Bürgern Bayerns wird seit 1. Juli 2020 angeboten, sich bei einer niedergelassenen Vertragsärztin oder einem niedergelassenen Vertragsarzt auch ohne Symptome testen zu lassen. Wichtig ist: Symptomatische Verdachtsfälle auf eine COVID-19-Erkrankung sollen wie bisher prioritär getestet werden.

Erfahren Sie mehr über die Teststationen und die Testpflicht für Reiserückkehrende in unseren FAQs.

Symptome? Richtig handeln!

Wenn Sie COVID-19-Symptome wie Fieber, Muskelschmerzen, Husten, Schnupfen oder Durchfall entwickeln:

  • Melden Sie sich frühzeitig krank.
  • Schicken Sie erkrankte Kinder nicht in eine Gemeinschaftseinrichtung (z. B.Kindergarten, Schule, Notbetreuung).
  • Beachten Sie die Husten- und Nies-Etikette
  • Wenn Sie ärztliche Hilfe benötigen, vereinbaren Sie telefonisch einen Termin mit Ihrem Hausarzt und weisen Sie auf Ihre Atemwegserkrankung hin.
  • Wenn Sie Symptome wie Fieber, Muskelschmerzen, Husten, Schnupfen oder Durchfall entwickeln, so vermeiden Sie zunächst alle nicht notwendigen Kontakte zu anderen Menschen und bleiben zu Hause! Setzen Sie sich bitte umgehend telefonisch mit Ihrer Hausarztpraxis in Verbindung oder rufen Sie den kassenärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Telefonnummer 116 117 an. Die Hausärztin beziehungsweise der Hausarzt oder der kassenärztliche Bereitschaftsdienst bespricht mit Ihnen das weitere Vorgehen.

Hatten Sie innerhalb der letzten 14 Tage Kontakt zu einem bestätigten Coronavirus-Fall, so kontaktieren Sie bitte umgehend das zuständige Gesundheitsamt. Dies muss in jedem Fall erfolgen – unabhängig vom Auftreten von Symptomen.

Das Robert Koch-Institut hat eine Orientierungshilfe für Bürgerinnen und Bürger entwickelt:
COVID-19: Bin ich betroffen und was ist zu tun?

So schützen Sie sich im Corona-Alltag

  • #01

    Wir alle müssen dazu beitragen, die Verbreitung des SARS-CoV-2-Virus einzudämmen. Und wir müssen uns alle selbst schützen. Das müssen Sie jetzt beachten:

    Risikogruppen

    Informieren Sie sich, ob Sie einer Risikogruppe angehören oder ob Sie Kontakt zu Personen haben, die einer Risikogruppe angehören. Falls ja, bitten wir Sie, Schutzmaßnahmen besonders sorgsam einzuhalten. Informationen für Personen mit einem höhren Risiko für einen schweren COVID-19-Verlauf finden Sie beim Robert-Koch-Institut:

    Informationen und Hilfestellungen für Personen mit einem höheren Risiko für einen schweren COVID-19-Krankheitsverlauf

  • #02

    Wir alle müssen dazu beitragen, die Verbreitung des SARS-CoV-2-Virus einzudämmen. Und wir müssen uns alle selbst schützen. Das müssen Sie jetzt beachten:

    Hygiene

    Waschen Sie sich regelmäßig die Hände und halten Sie Hygieneempfehlungen ein. Hygienetipps finden Sie bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung:

    Hygienetipps gibt Ihnen die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

  • #03

    Wir alle müssen dazu beitragen, die Verbreitung des SARS-CoV-2-Virus einzudämmen. Und wir müssen uns alle selbst schützen. Das müssen Sie jetzt beachten:

    Abstand

    Ein wichtiger Baustein, um sich und andere vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 zu schützen, bleibt der Mindestabstand. Die Wahrscheinlichkeit, mit virushaltigen Tröpfchen und Aerosolen in Kontakt zu kommen, ist insbesondere im Umkreis von ein bis zwei Metern um eine mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infizierte Person erhöht. Deshalb: Wenn Sie anderen Menschen begegnen, halten Sie Abstand – mindestens 1,5 Meter!

  • #04

    Wir alle müssen dazu beitragen, die Verbreitung des SARS-CoV-2-Virus einzudämmen. Und wir müssen uns alle selbst schützen. Das müssen Sie jetzt beachten:

    Mund-Nasen-Bedeckung

    Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung im öffentlichen Leben ist ein wichtiger Baustein, um die Verbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 einzudämmen. SARS-CoV-2 ist als Tröpfeninfektion oder als Aerosol von Mensch zu Mensch übertragbar. Durch eine Mund-Nasen-Bedeckung können diese infektiösen Tröpfen abgefangen oder abgebremst werden.

  • #05

    Wir alle müssen dazu beitragen, die Verbreitung des SARS-CoV-2-Virus einzudämmen. Und wir müssen uns alle selbst schützen. Das müssen Sie jetzt beachten:

    Lüften

    Achten Sie in geschlossenen Räumlichkeiten stets auf ausreichende Belüftung! Denn das richtige Lüften von Innenräumen – wie Büros und Wohnungen – kann helfen, das Risiko einer Ansteckung mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 über Aerosole zu verringern.

  • #06

    Wir alle müssen dazu beitragen, die Verbreitung des SARS-CoV-2-Virus einzudämmen. Und wir müssen uns alle selbst schützen. Das müssen Sie jetzt beachten:

    Corona-Warn-App nutzen

    Die Corona-Warn-App informiert Nutzerinnen und Nutzer, wenn sie Kontakt zu einer mit SARS-CoV-2 infizierten Person hatten. So können Infektionsketten schneller unterbrochen werden.

  • #07

    Wir alle müssen dazu beitragen, die Verbreitung des SARS-CoV-2-Virus einzudämmen. Und wir müssen uns alle selbst schützen. Das müssen Sie jetzt beachten:

    Bargeldlos bezahlen

    Zahlen Sie lieber mit Karte statt mit Bargeld, um Berührungen zu vermeiden.

Die Corona-Warn-App: Gemeinsam Corona bekämpfen

Die Corona-Warn-App soll vor einer weiteren Ausbreitung von Covid-19 schützen, indem sie den „digitalen Handschlag“ zweier Smartphones dokumentiert. Die App ermöglicht es, Kontaktpersonen besonders schnell zu informieren, wenn sich jemand mit dem Coronavirus infiziert hat.

Mit der Corona-Warn-App können alle mithelfen, Infektionsketten schnell zu durchbrechen. Der Datenschutz bleibt dabei über die gesamte Nutzungsdauer und bei allen Funktionen gewahrt. Die App kann ab sofort im Apple-Store und Play-Store heruntergeladen werden.

Die neue Corona-Warn-App - Ein Erklärfilm

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Die neue Corona-Warn-App – Ein Erklärfilm

Wie funktioniert die Corona-Warn-App? Diese und weitere Fragen werden in diesem Erklärfilm beantwortet.

Kurz und knapp – aktuelle Maßnahmen

Teil-Lockdown

Seit dem 2. November gilt der Teil-Lockdown. Die aktuell geltenden Maßnahmen werden über den 30. November hinaus zunächst bis zum 20. Dezember 2020 verlängert. Erfahren Sie mehr über die geltenden Maßnahmen:

Kontaktbeschränkungen

In der Öffentlichkeit oder im Privaten: Der Aufenthalt ist nur mit den Angehörigen des eigenen und eines weiteren Hausstands möglich und auf maximal zehn Personen beschränkt.

Das gilt nicht für berufliche und dienstliche Tätigkeiten sowie für ehrenamtliche Tätigkeiten in Körperschaften und Anstalten des öffentlichen Rechts, bei denen ein Zusammenwirken mehrerer Personen zwingend erforderlich ist.

Das Feiern auf öffentlichen Plätzen und Anlagen ist unabhängig von der Zahl der anwesenden Personen untersagt.

Mund-Nasen-Bedeckung

Wo immer möglich, ist ein Mindestabstand zwischen zwei Personen von 1,5 Metern einzuhalten. Ist dies nicht möglich, besteht die Maskenpflicht – zum Beispiel im öffentlichen Personennah- und -fernverkehr.

Es besteht zudem eine erweiterte Maskenpflicht unter anderem auf stark frequentierte öffentlichen Plätzen und auf den Begegnungs- und Verkehrsflächen der Arbeitsstätte.

Es gibt aber auch Ausnahmen: Kinder beispielsweise sind bis zum sechsten Geburtstag von der Tragepflicht befreit. Auch Personen, die glaubhaft machen können, dass ihnen das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung aufgrund einer Behinderung, aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich oder unzumutbar ist, sind ebenfalls von der Trageverpflichtung befreit.

Das Bayerische Gesundheitsministerium stellt unverbindliche Hinweise zu Schutzmasken und selbst hergestellten Masken zur Verfügung:
Hinweise zu Schutzmasken und selbst hergestellten Masken

Hier finden Sie nähere Informationen über Arten und Wirksamkeit:

Veranstaltungen, Versammlungen, Gottesdienste

Veranstaltungen und Versammlungen sowie öffentliche Festivitäten sind landesweit untersagt.

Öffentlich zugängliche Gottesdienste in Kirchen, Synagogen und Moscheen sowie die Zusammenkünfte anderer Glaubensgemeinschaften sind unter Einhaltung entsprechender Hygienekonzepte möglich.

Öffentlichen Versammlungen im Sinne des Bayerischen Versammlungsgesetzes unter freiem Himmel sind unter Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 Metern und bei Vermeidung jedweden Körperkontakts mit anderen Versammlungsteilnehmern oder Dritten möglich. Ab einer Teilnehmerzahl von 200 Personen besteht Maskenpflicht. Auch in geschlossenen Räumen sind öffentliche Versammlungen unter Einhaltung eines entsprechenden Hygienekonzepts mit höchstens 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmern möglich.

Messen, Tagungen und Kongresse

Tagungen, Kongresse, Messen und vergleichbare Veranstaltungen sind untersagt.

Freizeit- und Kultureinrichtungen

Geschlossen werden nahezu alle Kultureinrichtungen. Dazu zählen unter anderem Museen, Ausstellungen, Gedenkstätten, Theater, Opern, Konzerthäuser, Kinos und ähnliche Einrichtungen. Geschlossen werden zudem nahezu alle Freizeiteinrichtungen. Dazu gehören unter anderem Freizeitparks und vergleichbare ortsfeste Freizeiteinrichtungen, Stadt- und Gästeführungen,  Seilbahnen, touristische Bahnverkehren und Flusskreuzfahrten, Badeanstalten, Hotelschwimmbäder, Thermen und Wellnesszentren sowie Saunen, Spielhallen und sonstige Vergnügungsstätten und vergleichbare Freizeiteinrichtungen. Touristische Busreisen sind ebenfalls untersagt.

Besuche in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen und vergleichbaren Einrichtungen

In den jeweiligen Einrichtungen gelten spezielle Besuchsregelungen, wodurch deutlich mehr Besuche möglich sind. Gleichzeitig steht der Schutz der Gesundheit mit passgenauen Hygienekonzepten, der Maskenpflicht für alle Besucherinnen und Besucher und dem Gebot des Mindestabstands weiter an erster Stelle.

Gastronomie und Beherbergung

Ladengeschäfte

Ladengeschäfte bleiben geöffnet. Zwischen den Kunden ist ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten. Darüber hinaus darf die Zahl der gleichzeitig im Ladengeschäft anwesenden Kunden nicht höher sein als ein Kunde je zehn Quadratmeter Verkaufsfläche. Zudem gilt für das Personal, die Kunden sowie ihre Begleitpersonen Maskenpflicht; soweit in Kassen- und Thekenbereichen von Ladengeschäften transparente oder sonst geeignete Schutzwände bestehen, entfällt die Maskenpflicht für das Personal. Das Gleiche gilt für einzelne Ladengeschäfte in Einkaufszentren und die verbindenden Kundenpassagen.

Dienstleistungsbetriebe

Dienstleistungen, bei denen eine körperliche Nähe zum Kunden unabdingbar ist, sind untersagt. Dazu zählen zum Beispiel Kosmetikstudios, Massagepraxen und Tattoo-Studios.

Friseursalons dürfen weiterarbeiten. Auch medizinisch notwendige Behandlungen wie zum Beispiel Physio-, Ergo- und Logotherapie sowie Podologie/Fußpflege sind möglich. Dabei ist ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen den Kunden einzuhalten. Für das Personal, die Kunden und ihre Begleitpersonen gilt Maskenpflicht; soweit in Kassen- und Thekenbereichen transparente oder sonst geeignete Schutzwände besteht, entfällt die Maskenpflicht für das Personal. Die Maskenpflicht entfällt auch, soweit die Art der Dienstleistung sie nicht zulässt.

Gastronomie

Gastronomiebetriebe und Kneipen werden geschlossen. Möglich ist die Lieferung und Abholung von Speisen für den Verzehr zu Hause. Nicht öffentlich zugängliche Betriebskantinen dürfen öffnen. Dabei ist zwischen Gästen ein Mindestabstand von 1,5 Metern  einzuhalten, die nicht demselben Hausstand sowie zusätzlich den Angehörigen eines weiteren Hausstands angehören.

Alkoholverbot

Alkoholkonsum auf stark frequentierten öffentlichen Plätzen und der Verkauf von Alkohol an Tankstellen und durch sonstige Verkaufsstellen und Lieferdienste ist ab 22 Uhr bis 6 Uhr verboten. Das Feiern auf öffentlichen Plätzen und Anlagen ist untersagt.

Beherbergung

Alle sollen auf nicht notwendige private Reisen verzichten. Das bezieht sich auch auf Reisen im Inland und auf überregionale tagestouristische Ausflüge. Beherbergungsbetriebe dürfen nur noch Geschäftsreisende aufnehmen, jedoch keine Touristen.

Bildung

Kindertageseinrichtungen

Seit 1. September 2020 findet die Kindertagesbetreuung im Regelbetrieb statt. Kinder mit milden Krankheitssymptomen wie Schnupfen ohne Fieber können wieder in ihre Kitas gehen. Das bedeutet, dass alle Kinder ihre Kindertageseinrichtungen (Kitas), Kindertagespflegestellen oder Heilpädagogischen Tagesstätten wieder regulär besuchen dürfen, sofern sie

  • keine Symptome einer akuten, übertragbaren Krankheit aufweisen (davon ausgenommen sind Kinder, die milde Krankheitssymptome, wie zum Beispiel leichter Schnupfen ohne Fieber, aufweisen),
  • nicht in Kontakt zu einer infizierten Person stehen beziehungsweise seit dem Kontakt mindestens 14 Tage vergangen sind und
  • keiner sonstigen Quarantänemaßnahme unterliegen.

Schulen

Die Schulen befinden sich weiterhin im Regelbetrieb. Von zentraler Bedeutung ist – neben einem Konzept zur Lüftung der Unterrichtsräume, das verpflichtende Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen (MNB) für alle Personen auf dem Schulgelände. Ausnahmen von dieser Pflicht sind in begründeten Fällen möglich.

Hochschulen

Präsenzveranstaltungen an den Hochschulen sind erlaubt. Zwischen allen Beteiligten ist ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten; ansonsten besteht Maskenpflicht, insbesondere in Verkehrs- und Begegnungsbereichen, sowie bei Präsenzveranstaltungen am Platz. Unter Beachtung dieser Vorgaben sind Präsenzveranstaltungen mit höchstens 200 Personen erlaubt.

Sport

Profisport ist ohne Zuschauer erlaubt. Amateur- und Mannschaftssport ist untersagt. Wer Sport treiben möchte, darf dies nur allein, zu zweit oder mit den Angehörigen des eigenen Hausstands (in Sporthallen, auf Sportplätzen, in Fitnessstudios, Tanzschulen und anderen Sportstätten nur unter freiem Himmel).

#bayerngemeinsam

Die Kontaktbeschränkungen für Bayern fordern uns alle. Sie sind jedoch notwendig, um die Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 zu verlangsamen. Mit der Initiative #bayerngemeinsam sprechen wir Sie an, trotz der Einschränkung sozialer Begegnungen Gemeinsamkeiten in Zeiten der Ausgangsbeschränkung zu teilen und weiterhin verantwortungsvoll mit dem Coronavirus umzugehen. Bewältigen wir diese Zeit gemeinsam, denn gemeinsam schaffen wir das!

#bayerngemeinsam – Mund-Nasen-Schutz

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#bayerngemeinsam – Mund-Nasen-Schutz

Denk dran: Der Mund-Nasen-Schutz gehört einfach dazu. Was sonst noch wichtig ist, erfährst du jetzt auch mit dem neuen Alexa Skill Coronavirus Bayern.

#bayerngemeinsam – Abstand

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#bayerngemeinsam – Abstand

Denk dran: Abstand halten. Auch und besonders an Orten, die nun wieder von vielen Menschen besucht werden. Um dich und andere zu schützen, nutze auch die neue Corona-Warn-App: #ichappmit #bayerngemeinsam

#bayerngemeinsam – Händewaschen

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#bayerngemeinsam – Händewaschen

Denk dran: Händewaschen ist eine Grundregel zum Schutz vor dem Corona-Virus. Was sonst noch schützt, erfährst du jetzt auch mit dem neuen Alexa Skill Coronavirus Bayern. #bayerngemeinsam

Warnung vor falschen Internetseiten zu finanziellen Leistungen des Freistaats Bayern

Aus gegebenen Anlass bitten wir Sie, genau zu prüfen, auf welchen Internetseiten Sie Anträge für finanzielle Leistungen bezüglich der Corona-Pandemie des Freistaats Bayern stellen. Über falsche Webangebote besteht die Gefahr, dass Ihre persönlichen Daten in falsche Hände geraten und zu Ihrem Schaden missbraucht werden. Alle Förderungen des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege sind unter der Domain „bayern.de“ zu finden (zum Beispiel „stmgp.bayern.de“, „formularserver.bayern.de“). Sollten Ihnen verdächtige Internetseiten auffallen, bitten wir Sie, uns umgehend per E-Mail (poststelle@stmgp.bayern.de) zu informieren.

Besondere Informationsangebote