Pressemitteilung

25.03.2025

Nr. 51/GP

Gerlach: Gesundheits- und Pflegewirtschaft zentraler Wachstums- und Beschäftigungstreiber für Bayern – Neue Studie unterstreicht enorme Wichtigkeit der Branche

Die Gesundheits- und Pflegewirtschaft ist einer der wichtigsten Wachstums- und Beschäftigungstreiber in Bayern. Darauf hat Bayerns Gesundheitsministerin Judith Gerlach am Dienstag hingewiesen.

Die Ministerin betonte anlässlich der Veröffentlichung einer neuen Studie, die vom Bayerischen Gesundheitsministerium beauftragt wurde: „Die Gesundheits- und Pflegewirtschaft ist weiterhin eine der treibenden und wichtigsten Säulen der deutschen und bayerischen Wirtschaft. Die Branche beschäftigt mit Abstand die meisten Menschen in Bayern: Fast jeder Sechste ist in dieser Branche tätig. Das sind über 1,2 Millionen Menschen.“

Gerlach erläuterte: „Die Gesundheits- und Pflegewirtschaft ist ein mächtiger wirtschaftlicher Motor, der noch immer unterschätzt wird. Dabei stieg die Bruttowertschöpfung im Jahr 2023 auf über 74 Milliarden Euro an. Damit entsteht rund jeder neunte Euro der bayerischen Wirtschaft in dieser Branche. Im Gegensatz zu anderen Wirtschaftsbereichen gab es auch über die Corona-Pandemie hinweg keinen Einbruch der Wirtschaftsleistung. Das Gegenteil war der Fall: Die Branche ist weitergewachsen und hat in schwierigen Zeiten auch die Gesamtwirtschaft stabilisiert.“

Die Ministerin ergänzte: „Mit der von uns in Auftrag gegebenen Studie werden zudem erstmals auch die sozialen und ökologischen Auswirkungen der Branche entlang der gesamten globalen Lieferkette erfasst. Dabei hat sich die Gesundheits- und Pflegewirtschaft als krisenfeste Leitökonomie mit Nachhaltigkeit erwiesen.“

Gerlach unterstrich: „Die Zahlen der neuen Studie zeigen zudem, dass Innovationen und Investitionen in Gesundheit und Pflege nicht nur zur Sicherung einer hochwertigen medizinischen und pflegerischen Versorgung in Bayern beitragen, sondern auch wesentlich zur Wirtschaftskraft des Freistaats.“

Die SEE-Impact-Studie (Social, Economic, Environmental) wurde vom WifOR Institut in Darmstadt durchgeführt. Ziel der Studie war es, erstmals die ökonomischen, ökologischen und sozialen Auswirkungen der Gesundheits- und Pflegewirtschaft in ihrer Gesamtheit zu analysieren.
Die Studie ist einsehbar unter: https://link2.bayern/Gutachten-Konzepte-StMGP