Die Bayerische Staatsmedaille für Verdienste um Gesundheit, Pflege und Prävention
Jährlich verleiht das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit, Pflege und Prävention die Bayerische Staatsmedaille für Verdienste um Gesundheit, Pflege und Prävention.
Träger der Auszeichnung „Bayerische Staatsmedaille für Verdienste um Gesundheit, Pflege und Prävention“
Hier finden Sie die ausgezeichneten Personen der Verleihung am 13. Juli 2026:
- Karl Baumann aus Wenzenbach
gründete gemeinsam mit Frau Birgit Birner eine der bundesweit ersten Selbsthilfegruppen für Long-Covid-Patienten in Ostbayern sowie den Landesverband „Post-Covid 19 Bayern“. - Birgit Birner aus Hirschau
gründete gemeinsam mit Herrn Karl Baumann eine der bundesweit ersten Selbsthilfegruppen für Long-Covid-Patienten in Ostbayern sowie den Landesverband „Post-Covid 19 Bayern“. - Generaloberin Edith Dürr aus Kleinrinderfeld
war 18 Jahre lang Vorstandsvorsitzende der Schwesternschaft München des Bayerischen Roten Kreuzes und hat sich mit viel Herzblut für die professionelle Pflege und deren Umsetzung stark gemacht. Aktuell ist sie als Präsidentin des Verbandes der Schwesternschaft des Deutschen Roten Kreuzes aktiv. - Gertrud Friess-Ott aus München
setzte sich u.a. als Pflegedienstleistung und Pflegedirektorin weit über ihre beruflichen Pflichten hinaus für die Versorgung von pflegebedürftigen Menschen ein und engagiert sich ehrenamtlich in vielfältiger Weise im Bereich Gesundheit und Pflege. Gemeinsam mit ihrem Mann Prof. Dr. Friess gründete sie die Stiftung Chirurgie TU München. - Prof. Dr. Helmut Friess aus München
ist national und international hoch angesehener akademischer Chirurg und seit 2007 Direktor der Chirurgischen Klinik und Poliklinik am Klinikum rechts der Isar der TU München. Er engagiert sich darüber hinaus bei internationalen humanitären Einsätzen. Gemeinsam mit seiner Frau Gertrud Friess-Ott gründete er die Stiftung Chirurgie TU München. - Irma Goth aus Oberaichbach
engagiert sich seit über 20 Jahren für die Kinderkrebshilfe. Mit großem Herz sammelt sie regelmäßig beachtliche Spendengelder für krebskranke Kinder und deren Familien. - Karin Hainke aus Dombühl
gründete in Andenken an ihre Tochter den Verein Amélie e.V. in Dombühl, welcher finanzielle Unterstützung für chronisch kranke Kinder und ihre Familien leistet. Außerdem erfüllt sie im Rahmen des Vereins Herzenswünsche. - Magdalena Holzer (geb. Neuner) aus Wallgau
ist erfolgreichste Biathletin Deutschlands. Sie engagierte sich mit viel Herz ehrenamtlich für die Björn-Schulz-Stiftung und ist Mitgründerin und Schirmherrin der Peak Performer Stiftung. Vor allem ist ein besonderes Vorbild für einen gesunden Lebensstil. Sie setzt sich überzeugend für Prävention sowie für eine körperliche und mentale Gesundheit ein. - Alexander Leipold aus Goldbach
zählt zu den erfolgreichsten deutschen Freistilringern und engagiert sich seit über 23 Jahren als Botschafter für die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe. Dort setzt er sich vor allem für Präventions- und Aufklärungsarbeit ein. In seinem Buch „Wer nicht kämpft, hat schon verloren“ gibt er wertvolle Impulse und Tipps. - Karl Heinz Möhrmann aus München
setzt sich unermüdlich für Angehörige psychisch erkrankter Menschen ein. Er engagiert sich in einigen Institutionen u.a. als Vorstandsmitglied des Landesverbands Bayern der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen e.V. sowie als Vorsitzender des Bundesverbands der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen e.V. - Dr. Johannes Mühler aus Schweinfurt
ist Chefarzt der Neurologischen Klinik im Leopoldina-Krankenhaus in Schweinfurt und seit 2001 ehrenamtlicher 1. Vorsitzender des Hospizvereins Schweinfurt. Sowohl im medizinischen Bereich als auch für die Hospiz- und Palliativversorgung hat er Herausragendes geleistet. Mit seinem Engagement verbindet er medizinische Kompetenz mit ethischem Handeln und gelebter Menschlichkeit. - Hilde Rainer-Münch
aus Augsburg macht sich seit vielen Jahren für die Suchthilfe und -prävention stark. Sie engagierte sich als Referentin für Gefährdetenhilfe, Psychiatrie und Straffälligenhilfe beim Landesverband Bayern des Deutschen Caritasverbandes und war zu den Themen Sucht und Psychiatrie in zentralen Gremien und Expertenkreisen des StMGP vertreten. - Uwe Rendigs aus Coburg
war 16 Jahre lang Vorsitzender der Stiftung für krebskranke Kinder Coburg. Dabei zeigte er einen außergewöhnlich hohen persönlichen Einsatz, um die Lebenssituation von krebserkrankten Kindern und ihren Familien spürbar zu verbessern. - Helga Schadeberg aus Coburg
gehört zu den Gründungsmitgliedern des Vereins „Lebensraum – ein Hospiz für Coburg e.V.“ und ist aktuell zweite und zugleich geschäftsführende Vorsitzende des Vereins. Außerdem ist sie Vorsitzende der gleichnamigen Stiftung und hat die Hospizarbeit in der Region Coburg maßgeblich geprägt. - Ingrid Swoboda aus Augsburg
leitet seit 2009 mit viel Herzlichkeit die Selbsthilfegruppe „CroCo – Augsburg“, eine offene Selbsthilfegruppe für Menschen mit chronischen und entzündlichen Darmerkrankungen wie Morbus Crohn und Colitis. Ihre Selbsthilfegruppe erfährt weit über Augsburg hinaus großen Zuspruch. - Kornelia Wedel aus Hausen
ist Mitbegründerin des Sozialen Zentrums in Langquaid und hat in enger Kooperation mit dem Markt Langquaid ein Senioren-Servicehaus und zwei ambulante betreute Wohngemeinschaften etabliert sowie das Mehrgenerationenhaus mitgestaltet. Darüber hinaus hat sie zahlreiche generationsübergreifende Projekte ins Leben gerufen und begleitet. - Horst Wehl aus Schöllkrippen
engagierte sich über zwei Jahrzehnte für den Verein Caritas-Sozialstation St. Hildegard e.V. in Schöllkrippen. Als ehemaliger Vorsitzender initiierte er zahlreiche bedeutende Projekte. Außerdem hat er sich vor einigen Jahren zum Hospizbegleiter ausbilden lassen und hält aktuell beim Ambulanten Hospizdienst der Malteser in Aschaffenburg Vorträge zum Thema „Todeswünsche im Alltag begegnen“.
Hochauflösende Bilder stehen Ihnen in der Download-Cloud zur Verfügung. Den Zugangslink zur Cloud sowie das notwendige Passwort finden Sie im Download-Bereich.
Gruppenbild von der Verleihung am 13. Juli 2026
Von links nach rechts: Alexander Leipold, Vertreter von Herrn Karl Heinz Möhrmann (krankheitsbedingt abwesend) Herr Kaveh Tarbiat, Magdalena Holzer, (vorne) Karin Hainke, Horst Wehl, Ingrid Swoboda, Dr. Johannes Mühler, Hilde Rainer-Münch, Irma Goth, Generaloberin Edith Dürr, Staatsministerin, Prof. Dr. Helmut Friess, Gertrud Friess-Ott, Birgit Birner, Helga Schadeberg, Karl Baumann, Kornelia Wedel, Uwe Rendigs



